NSN: beE – Chancen auf dem Arbeitsmarkt

16.03.2009 von Inken Wanzek / Christine Rosenboom

Die betroffenen Mitarbeiter haben ein Durchschnittsalter von 48 Jahren. Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt waren bereits in Zeiten des Aufschwungs schlecht und dürften sich heute aufgrund der Wirtschaftskrise, die ja jetzt erst beginnt, sich auf den Arbeitsmarkt niederzuschlagen, noch weiter sinken.Die Bundesagentur für Arbeit meldete, dass die Arbeitslosigkeit sich von Januar auf Februar um 63.000 auf 3.552.000 erhöhte (West: +41.000 auf 2.348.000; Ost: +22.000 auf 1.204.000). In den letzten beiden Jahren hatte die Arbeitslosigkeit im Februar jeweils abgenommen. Die Arbeitslosenquote stieg im Februar um 0,2 Prozentpunkte auf 8,5 Prozent.

Die Zahl der bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten arbeitslosen IT-Fachleute ist von 27.794 im Januar auf 28.193 im Februar gestiegen.

Der monatlich veröffentlichte Beschäftigungsindex BA-X, der als Indikator für die Arbeitskräfte-Nachfrage gilt, ist zum neunten Mal in Folge gesunken und liegt nun auf dem tiefsten Wert seit März 2006.

Wo keine Nachfrage nach Arbeitnehmern ist, findet man auch keinen Arbeitsplatz, auch wenn sich die Vermittler in der beE noch so sehr bemühen und die Mitarbeiter hohe
Flexibilität und Veränderungsbereitschaft zeigen. Einen Arbeitsplatz während einer Wirtschaftskrise zu finden, ist Glückssache. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt kann sich zwar innerhalb der 3jährigen beE-Laufzeit verbessern, aber dann sind die Mitarbeiter im Schnitt schon 51 Jahre alt. Dies sollte man bei seiner Entscheidung berücksichtigen.


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