Auslieferung des Ex-Chefs von Siemens-Griechenland gestoppt

19.08.2009 von Christine Rosenboom

Michael Christoforakos, der frühere Chef von Siemens Griechenland, hatte bei seiner Vernehmung durch die Münchner Staatsanwaltschaft Schmiergeldzahlungen in Griechenland gestanden. Der Spiegel hatte unter Berufung auf einen Beschluss der zuständigen Münchner Generalstaatsanwaltschaft berichtet, Christoforakos solle nun doch an die Athener Behörden ausgeliefert werden.

Gegen diesen Beschluss hat Christoforakos jetzt wie angekündigt Verfassungsbeschwerde eingelegt und den Erlass einer einstweiligen Verfügung beantragt. Damit ist die Auslieferung des früheren Siemens-Managers nach Griechenland gestoppt worden, bis das Bundesverfassungsgericht über seine Beschwerde entschieden hat.