NSN Kurzarbeit: Was kann man sonst tun?

29.03.2010 von Inken Wanzek

In den meisten Fällen wird die Kurzarbeit wohl nicht abzuwenden sein. Klar ist, das Gefühl ausgeliefert zu sein, macht traurig und wütend zugleich. Viele fragen sich, warum zahlt die Agentur für Arbeit hier? Es ist ungerecht und dieses Gefühl nagt nicht nur am Selbstbewusstsein.

Informationen bekommt ihr natürlich weiter über unserer Homepage und über unsere Rundmail, die wir ab heute geöffnet haben.

Doch was kann man sonst noch machen, um vor allem psychisch wieder auf die Beine zu kommen oder auf den Beinen zu bleiben?

Auch wenn es ein schwacher Trost ist, die Kurzarbeit fällt wenigstens in den beginnenden Frühling und in den Sommer. Das erleichtert es, sich nicht zu verkriechen. Unternehmt etwas, lernt euch kennen, sprecht untereinander eure Wut, eure Traurigkeit aus, sagt euch gegenseitig, wir lassen uns nicht unterkriegen und unternehmt dann was gemeinsam.

Wenn ihr euch bei uns anmeldet und es gewünscht wird, können wir euch zusammenbringen. Sagt bitte dazu, ob ihr in Berlin oder München seid. Ihr könnt euch dann in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen treffen, euch austauschen, auf dem Laufenden bleiben, euch gemeinsam für weitere Maßnahmen des Arbeitgebers wappnen und einfach mal was Schönes zusammen machen. Mit dem Bayern-Ticket, die Berliner haben sicherlich ähnliches, kommt man zu fünft günstig herum. Vielleicht auch mal ne’ Dampferfahrt auf dem Ammersee oder Wannsee (hoffe da fahren Dampfer). Wäre doch mal was, oder?

Ich weiß, dass das eure Probleme, die ihr mit Kurzarbeit habt, nicht löst, aber es würde sie erleichten. Vielleicht helfen euch auch die ein oder anderen Worte in unseren Rundmails.  Es ist jedenfalls besser als sich verkriechen, oder? Also werdet aktiv, damit ihr nicht in ein Loch fallt. Das nämlich wollen wir nicht.

Steht auf und sagt: Mit mir nicht! Ich lass mich nicht unterkriegen!

Das wollen wir – am besten gemeinsam!