Ericsson sichert sich Zugang zum Markt in Südkorea

21.04.2010 von Inken Wanzek

Für 242 Mio. US Dollar erwarb heute Ericsson die Mehrheitsbeteiligung (50 Prozent der Anteile + 1 Aktie) am Joint Venture LG-Nortel. Die im Jahr 2005 gegründete Firma LG-Nortel mit Sitz in Seoul beschäftigt 1.300 Menschen. Sie erwirtschaftete im Jahr 2009 einen Umsatz von rund 650 Mio. US-Dollar. Die Zerschlagung des in Insolvenz gegangenen Nortel-Konzerns geht damit weiter.

Mit diesem Deal verspricht sich Ericsson einen besseren Zugang zum südkoreanischen Markt. Neuer Name der Gesellschaft soll LG-Ericsson sein.

Diese Akquisition verbessert Ericssons Position auf dem koreanischen Markt und bietet Ericsson einen gut etablierten Vertriebskanal und starke Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in dem Land”, begründete Ericsson den Zukauf. Im Juli 2009 haben Ericsson und die südkoreanische Regierung eine Kooperation zum Aufbau von Anwendungen auf LTE-Basis vereinbart. “Im Rahmen dieser Initiative kann das neue Gemeinschaftsunternehmen LG-Ericsson eine wichtige Rolle spielen“, hieß es weiter.