Olli-Pekka Kallasvuo bleibt im Amt

06.05.2010 von Christine Rosenboom

Nokia-Konzernchef Olli Pekka Kallasvuo bleibt trotz der zunehmenden Kritik wegen schlechter Geschäfte mit Smartphones im Amt. Das erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende, Jorma Ollila, heute auf der Nokia-Hauptversammlung.

Nokias weltweiter Marktanteil ist gegenüber Ende 2009 von 35 auf 33 Prozent gesunken. Der Durchschnittspreis je verkauftem Mobiltelefon gab von 64 auf 62 Euro nach.

Jorma Ollila sagte, der Vorstand habe die volle Unterstützung des Aufsichtsrates bei der Entwicklung des Handyherstellers weg von der Hardware hin zum Anbieter von Internet Services. „We support management in this“, sagte Jorma Ollila in seiner Rede gegenüber den Aktionären. Nokia hat mit dieser Umwandlung bereits begonnen und bietet Internet Services von Musik-Downloads bis hin zu E-Mails an. Diese Services haben bisher aber nur wenig Zugkraft entfaltet.

We still have plenty of work to do, but we have built a solid foundation. We believe in our strategy”, sagte Olli-Pekka Kallasvuo.

Das Nokia-Management stand zuletzt unter wachsender Kritik von Analysten und Aktionären, da Nokias Aktienkurs nicht mit dem sich erholenden Markt Schritt halten konnte. Das Unternehmen wird eines der wenigen sein, die 2010, keinen wachsenden Profit erzielen werden. Darüber hinaus kämpft Nokia noch mit Softwareproblemen bei den Smartphones.