Entscheidungsfindung

03.04.2012 von Inken Wanzek / Christine Rosenboom

Über Ostern steht für 1.600 Mitarbeiter die Entscheidung an, in die beE zu gehen oder nicht. Die Entscheidung wird von Betriebsrat und Betriebsleitung erzwungen – freiwillig ist hier nichts mehr.

Die Entscheidungsfrist ist kurz, die Osterfeiertage, in denen niemand zu erreichen ist, liegen dazwischen. Schriftliche Unterlagen gibt es bisher keine. Viele Fragen werden daher offen bleiben. Die Emotionen sind entsprechend hoch, von Hoffnung (ich bin vielleicht doch nicht dabei) über Angst (was soll werden!) bis hin zur Wut darüber, wie das alles bisher gelaufen ist. Für manche scheint eine schwarze Wand vor der Zukunft zu stehen. Aber, liebe Kolleginnen und Kollegen, die schwarze Wand täuscht. Sie verliert ihren Schrecken, wenn man durch sie hindurchgeht, eine Entscheidung findet, seine Entscheidung annimmt und nach vorne blickt. Versucht es!

Wir wünschen euch einen kühlen Kopf, dass ihr es schafft, mit euren Gefühlen zurechtzukommen und zu einer Entscheidung zu finden, zu der ihr innerlich wenigstens einigermaßen stehen könnt. Uns ist bewusst, dass dies schwer, bisweilen unmöglich zu sein scheint. Trotzdem: Versucht es! NSN ist es nicht wert, dass ihr eure Einstellung zum Leben von dieser Firma und ihren Helfershelfern abhängig macht.